kultur

bungalow. @ Monocle

Letztens bei uns im Briefkasten :

Die Einladung für den “Monocle 5th Anniversary”. Tyler ruft, wir kommen natürlich.

Die Feier war im Midori House. Tyler erklärt uns, dass sie das Haus vor etwa 1,5 Jahren bezogen haben und er sich damit seine kleine Monocle Welt erschaffen hat. Im ersten Stock sitzen die Redakteure und das Commercial-Team, der zweite Stock ist von Winkreativ, Tylers Kommunikationsagentur, besetzt. Wenn man mal bei Winkreative auf die Clients-Liste schaut, wird man ganz demütig: Sie sind verantwortlich für das neue Moncler-Logo, das StndAIR, das Flugzeugshuttle des Standard Hotels in New York, haben das STYLE Magazin von der italienischen Zeitung Corriere della Sera gelaunched und weiter stehen da noch Namen wie: Black Berry, Facebook, International Herald Tribune, Swiss International Airlines, British Airways… so geht es gerade weiter in der Liste.
Zurück zum Midori House und gestern Abend.
Um den kleinen Rundgang mit Tyler abzuschließen, zeigt er uns im Obergeschoss sein wirklich gemütliches Büro mit Wohnzimmer, kaum vorstellbar, dass er überhaupt Zeit hat, um zu entspannen. Sonst im Obergeschoss noch, die Retailer von den Monocle Shops.
Monocle24 die hauseigene Radiostation, wird natürlich auch aus der Dorset Street 1 gesendet.

Es gibt Krug Champagner, italienisches Bier und Fruitpunch. Neben einer wirklich coolen und gelassenen Party hatte man dann auch den ein oder anderen Wirtschaftswissenschaftler neben sich sitzen, um über Strauß-Kahn, sagen wir mal, zu diskutieren.
Sehr guter Mix.

Danke Tyler, Danke Monocle,
Bis ganz bald- Wir kommen wieder. Oder vielleicht ihr mal zu uns?
Who knows..

Liebe Grüße,
Uwe & Alex

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Die 90er

Mit der Kampagne Spring-Summer 2012 hat sich Bottega Veneta alias Tomas Maier für eine Collaboration mit Jack Pierson entschieden, das bringt mich zum nachdenken: Die 90er sind da, und keiner hat’s gemerkt! Das ist subtil.
Erinnerungen zwingen ein “Damals” auf. Damals – 1992, zeigte Aurel Scheibler in Köln Jack Pierson. Fotos in Schnappschussästhetik, abhängende schwule Jungs, Palmen, Blüten, narzisstisch, homoerotisch, authentisch und mit ungewohnt präsentem Undergroundglamour, einfach und roh an die Wand getackert. Wortblöcke aus gefunden Reklame-Typen: YOU, ANYONE, …. ich fand das extrem cool.
Die Publikation “Angel Youth” war der Hammer, ich habe sie noch. Glamour hatte hier nichts, gar nichts mit dem Luxus zu tun, den Tom Ford gerade neu erfunden und massenverständlich gemacht hatte. Es war genau der Zeitpunkt, als mir Nan Goldin und Cindy Sherman mit ihrem Kunst-Feminismus auf den Sack gingen, nicht so Rosemarie Trockel mit ihren Strickbildern. Dann gab es da noch Jenny Holzer, und zum Glück – Helmut Lang. (knapp 20 Jahre später fotografierte auch Nan Goldin für B.V., das war schön)
1995 brachte es die Vanity Fair auf den Punkt (und Pierson in die V.F.): “Jack Pierson is the all-American artist of the 90′s. Post-beat, post-camp, post-pop, post-conceptual, his highly praised and seemingly offhand art blends photography, sculpture, and poetry, nostalgic longing and nonchalant sexuality.” Genau, POST. Richard Prince legte mit seinen Cowboys und Rockerladys schon Anfang der 80er mit der Verwertung von Trivialkultur vor, es folgte Kitsch, Sex und Banalisierung von Jeff Koons, das sahen wir 1988 bei Max Hetzler in Köln. Eigentlich war jetzt immer Party. Mir fallen Namen wie Richard Artschwager, Haim Steinbach, Peter Halley und Philip Taaffe ein. Alles 80er, der Boden der 90er. ’92 traf ich in London zusammen mit Wilhelm Mundt bei Nicholas Logsdail, den Gogosian-Avatar Damian Hirst, der hatte in “Young British Artists” der Saatchi Collection gerade seinen Hai “The Physical Impossibility of Death in Mind of Someone Living” ausgestellt, der zweiten Dekade nach “New York Art Now”. Im Guggenhein New York sah ich 1995 Ross Bleckner, da zogen Homosexualität und der 80er-Rausch das Drama Aids in den etablierten kulturellen Kontext der 90er und damit zu Christie’s und Sotheby’s. Achtung, Underground in der ersten großen Stufe der Salonfähigkeit. Jetzt brauchte es nur noch 10–20 Jahre bis zur monetären Zweitverwertung. 2003 gewinnt Marc Jacob Murakami, fünf Jahre später Richard Prince für Louis Vuitton und sie machen Handtaschen (die waren schon gut), 2011 kreierte Anselm Reyle für Dior Nagellack und Goldtäschchen. Die Fashion-Welt scheint ihre Akkus mit geistigen Inhalten aufladen zu müssen, diese Bluttransfusion benötigt sie wohl für den Erhalt ihrer Glaubwürdigkeit. Die kulturelle Elite gibt sich im Gegenzug grenzenlos freizügig, Geld stinkt nicht – Saver Glam!
Im Unterschied dazu entscheiden sich Maier und Pierson, nicht in einem Produkt oder Dekor zu verenden. Es geht um Respekt, um Wertschätzung, nicht um Warentausch. Gewohnt souverän legt Maier den Blick Piersons wie ein Filter vor die Kamera. Was bleibt, ist das L.A.-Bungalow-Pool-Feeling, und dieses ist nicht käuflich – man muss es leben. Das entspricht der Marke ohne Logo, “When your own Initials are enough”.

Hier Jack Pierson bei Chriestie’s

Hier Jack Pierson für Bottega Veneta

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H&Marni

Marrakesch, tolle Musik, Freiheit die einem in Form von Fahrtwind durch das Gesicht streicht.. Sofia Coppola hat das Gefühl von Marni sehr schön übermittelt. Es kann losgehen und ich vermute, ich werde am 8. März dann das erste mal für eine H&M Kollaboration mit meinen Freundinnen Schlange stehen.

Ps: Coppola kann’s nicht lassen- auch hier dabei, ein schöner Pool

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@7

geschafft.

endlich ist sie wieder vorbei die new york fashion week.
ich gehe auf facebook und sehe( nicht das ich es nicht auch so wuesste) wohin die reise geht.” JFK- LON” oder” BA-lounge nyc” oder besser noch wenn ein photo mit boardkarte hochgeladen wurde.
so schoen kann es nun auch nicht sein jeden tag die gleichen gesichter zu sehen, ein freundliches”hey, how are you ” der feindin von der konkurrenz and den kopf zu werfen oder auf einer harten bank eine der vielen schauen zu sehen.
gut, die NYCFW (new york city fashion week) hat tatsaechlich einiges zu bieten. die frage ist nur….wieviele schauen braucht eine stadt um das ganze drama zu rechtfertigen. wuerde nur der level von paris und mailand zeigen, muessten sich die veranstalter doch tatsaechlich einen neuen namen ueberlegen. denn dann koennte alle schauen an einem tag gezeigt werden und wir haetten den FASHION-DAY hier.
kommerziell gesehen eine katastrophe . fuer die anwohner am lincoln center eine wohltat.
wie auch immer…..frei nach dem motto der igedo in den 70igern gehts weiter….”fashion is my profashion” ….alle freuen sich . und ich mich auch.
viel spass in london,mailand und paris…

cheers

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Neues vom Herrn Maier!

…und HIER geht’s zum Style Blog der Men’s Health

Ps: im bungalow. gibt’s die Style-Tips dann ganz umsonst und persönlich vom STYLE Blogger.
Come and Join and get bungalized

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Behind the scenes….

Oh hier hat’s geblitzt!!
Bevor wir euch die fertigen Bilder präsentieren, hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack und Einblick vom gestrigen Shooting für die neue Bungalow Kampagne…

Mario trägt: Sakko – Bottega Veneta, Hemd – L Come Lusso, Krawatte – Dolce & Gabbana, Hose – Prada, Schuhe – Prada

Javier trägt: Mantel – Etro, Polo – Prada, Jeans – Acne, Schuhe – Santoni. Mario trägt: Sakko – Dolce & Gabbana, Pochette – Sieger, Hemd – Prada, Hose – Prada, Gürtel – Prada, Schuhe – Prada.

Mario trägt: Jacke – Yves Saint Lauren, Pulli – Prada, Hemd – Salvatore Piccolo, Hose – Dolce & Gabbana, Schuhe – Baldessarini. Javier trägt: Sakko – Prada, Pulli – Yves Saint Laurent, Hemd – Prada, Hose – Maison Martin Margiela, Schuhe – Santoni

… Und jetzt wird ganz fleißig gearbeitet, um euch die neuesten Trends und Looks wunderschön zu präsentieren

Prepare to get bungalized!

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World Press Photo Winners announced!

Es wurden gerade die Gewinner der 55. Ausgabe des World Press Photo Award preisgegeben..

Photo des Jahres 2011 stammt von Spanier Samuel Aranda und zeigt eine verschleierte Jemenitin, die ein verwundetes Familienmitglied umklammert. Das Bild entstand im Oktober 2011 während der Proteste gegen den Präsidenten Ali Abdullah Saleh in der Hauptstadt Sanaa für die New York Times.

Hier ein kleiner Auszug von den restlichen prämierten Photos aus aller Welt!

Weltweit gilt der Preis als renommierteste Auszeichnung für Fotojournalisten.

HIER geht’s zu den restlichen Gewinnern, Zweit- und Drittplatzierten und Ehrenaugezeichneten..

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Neues vom Herrn Maier!

…und HIER geht’s zum Style Blog der Men’s Health

Ps: im bungalow. gibt’s die Style-Tips dann ganz umsonst und persönlich vom STYLE Blogger.
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Neues vom Herrn Maier!

…und HIER geht’s zum aktuellen Bericht im Style Blog der Men’s Health

Ps: im bungalow. gibt’s die Style-Tips dann ganz umsonst und persönlich vom STYLE Blogger.

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ART-SUPER-STAR

Georgia O’Keeffe stellt in München aus!

Ich wurde auf Georgia O’ Keeffe vor einigen Jahren aufmerksam und verliebte mich sofort in ihre weichen Aquarelle.
Mit ihren expressiven Blumenbildern avancierte Georgia zu DEM Malerei-Star der New Yorker 20er Jahre.

New York stresste, Georgina ging, um ab ’49 in der Wüste New Mexikos, mit ihren unglaublichen Weiten, vom Star zur Legende heranzuwachsen.

Ich glaub ich muss mal wieder nach MUC zum Kulturbesuch

PS: Wenn euch der Stil der Motive jetzt bekannt vorkommt- Georgia wird nicht nur unentwegt in Magazinen wie der Vogue gefeatured, sie inspiriert auch Künstler und Designer jeglicher Art.

Hier wunderschön bei Stella McCartney umgesetzt.

Sowie auch hier von Riccardo Tisci für Givenchy

“Georgia O’Keeffe – Leben und Werk” vom 3.2. bis 13.5. in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München, Theatinerstraße 8, täglich 10 bis 20 Uhr.

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