interior

Last Christmas…

…da war es noch an John Galliano die Eingangshalle des Luxushotels Claridge’s zu gestalten.
Diese Jahr übernahm Lanvin Designer Alber Elbaz diese Aufgabe!

“Der Gedanke hinter der Dekoration des Weihnachtsbaumes ist der, eine Installation zu schaffen, die die Seele Lanvins in sich trägt – eine Mischung aus Tradition und Moderne“, so Elbaz. “Der Baum soll all jenen, die im Claridge’s Hotel arbeiten oder dort zu Gast sind, eine herzerwärmende Freude sein und diese auch ausstrahlen: Das ist meine Art, ihnen frohe Weihnachten zu wünschen.”

Der “farbenfrohe” Baum, wie er von Claridge’s beschrieben wird, ist demnach mit Marionetten dekoriert, deren Kostüme Mitarbeiter-Uniformen nachempfunden sind und die Elbaz eigens kreiert hat. “Es ist einfach wundervoll zu sehen wie dieser talentierte Designer den Baum in seinem besonderen Stil dekoriert”, so Thomas Kochs, General Manager von Claridge’s.

Der Claridge’s Christmas Tree im Lanvin-Design ist seit 22. November und bleibt bis zum 2. Januar im Foyer des Hotels zu bestaunen.

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“Meissen Löwin bei Lempertz”


Das Auktionshaus Lempertz Köln bietet am 17. November eine Sensation. Mit bester Expertise und einer moderaten Taxierung auf 800.000 – 1 Mio. Euro, wird eine Meissener  ”Sitzende Löwin” von Johann Gottlieb Kirchner aus dem Jahr 1733 angeboten. Porzellan-Großplastiken aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert zeigen sich äußerst selten auf dem Kunstmarkt, etwas Beeindruckenderes wurde in Meissen nie wieder gefertigt.

“Manche halten dies hier für Dekoration. So ein Unsinn, das hier ist hohe Kunst, höher geht es kaum.”
Peter Marino

In diesem Bereich gilt Johann Joachim Kaendler als das eigentliche Genie barocker Porzellangestaltung. Sein Paar Fischreiher erreichte im Juni 2005 bei Christie’s Paris die Rekordsumme von 5,6 Mio. Euro, ein Löwenpaar aus dem Wettiner Fürstenhaus kam im Dezember 2006 bei Christie’s London auf 2,8 Mio. Pfund (4,2 Mio. Euro). Einen beachtlichen Königsgeier bot dieses Jahr der Kunsthändler Neuse auf der TEFAF Maastricht für 2 Mio. Euro an.

J. G. Kirchner beschreibt in seinem Arbeitsbericht sein Modell als “Thieger”, ein Schreibfehler führte die Plastik bis heute in den Verzeichnissen als “Löwin” fort. Die Tiereplastiken wurden in Auftrag August des Starken für die Menagerie des japanischen Palais in Dresden gefertigt. Aus J. G. Kirchners Bericht geht hervor, er habe im November 1732 im Dresdner Jägerhof vier Modelle, Leopard, Tiger, Luchs und Stachelschwein, “auffen gröbste Possieret”. Zuvor erreichten 1731 zwei Tiger, Geschenke des Königs von Schweden, den sächsischen Königshof. Exotische Tiere waren zu jenen Zeiten Ausdruck machtvoller internationaler Beziehungen, ihre Fertigung aus Porzellan stellte den ultimativen Luxus dar, zumal Plagiate schon aus technischen Gründen nicht möglich waren.
Bis heute gilt die Fertigung von Porzellan-Großplastiken als heikel und risikoreich. Der Trocknungsprozess des Materials muss über Wochen verzögert werden und die Brenntemperatur extrem langsam gesenkt werden um Rissbildungen zu vermeiden. Auch das hohe Eigengewicht ist ein Problem. Wie die Ofenregulierung im 18. Jahrhundert so exakt kontrolliert werden konnte, bleibt ein Rätsel.
Die meisten großen Meissener Tiere befinden sich heute in der Porzellansammlung im Zwinger von Dresden. Die feinsinnigen Herren Martin Roth (Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 2001 – 2011) und Dr. Ulrich Pietsch (Direktor der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden) ist es zu verdanken, dass die Präsentation der Sammlung, vor allem der Tiere, so klug und spektakulär von Interior-Superstar Peter Marino in Szene gesetzt worden ist. Der New Yorker zeichnet sich verantwortlich für die Interiors von Chanel, Dior, Louis Vuitton, Hublot, den Yacht Club Costa Smeralda usw…

http://www.petermarinoarchitect.com/www/#/home

Wer sich für sammelwürdiges Porzellan interessiert, sollte sich für eine seriöse Anlage ausschließlich am 18. Jahrhundert orientieren. Hier wäre der Münchner Kunsthändler Röbbig zu empfehlen.
www.roebbig.de

Wer subtiles Luxus-Porzellan von heute möchte, dem sein ein Blick zur KPM Berlin angeraten. Die KPM kooperiert mit Bugatti und Bottega Veneta. Luxus ist eben an Werte inhaltlicher Art gebunden, womit hat sich Tomas Maier folgerichtig für die Manufaktur der Aufklärung entschieden hat.
http://www.bottegaveneta.com/default/stories/gallery-living-kpm-collaboration.html

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„Asia Minor Tableware”

Asia Minor Tableware1

Geschirr inspiriert durch die Vielseitigkeit Kleinasiens.
Inspiriert durch die Bräuche, Traditionen und Menschen Kleinasiens hat der Jungdesigner Stelios Germalidis ein Design-Objekt gestaltet, das einen Beitrag zur Völkerverständigung und Integration leisten soll.

Das „integrative” Design greift Formensprache, Essgewohnheiten und Materialität Kleinasiens, der heutigen anatolischen Region und seiner facettenreichen Geschichte auf und vereint all dies in einem Objekt. Es zeigt den Menschen ihre Gemeinsamkeiten auf und bringt sie wieder an einen Tisch.

Das Objekt beinhaltet 19 verschiedene Teile und besteht aus vier edlen Materialien. Zugleich integriert es zahlreiche verschiedene Kulturen in einem formschönen Design. Im geschlossenen Zustand erinnert es an eine orientalische Vase. Das Endprodukt ist das Ergebnis seiner Abschlussarbeit an der FH Pforzheim und entstand in Kooperation mit dem Stuttgarter Designer Daniele Luciano Ferrazzano.

Asia Minor Tableware2Asia Minor Tableware3
Asia Minor Tableware4
Asia Minor Tableware3
stelios germalidis

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STACKABLE TABLE design by Lutz Rief

STAN HAPTICS is the design lab of STAN STUDIOS.
STAN HAPTICS offers a collection of new and innovative designs.
Twice a year, the lab releases a HAPTIC, inspired by the exchange between design, technology and art.
This year STAN HAPTICS is collaborating with the product designer Lutz Rief and we are happy to present the STAN 002 stackable table.

STAN 002
STACKABLE TABLE
design by Lutz Rief
Making simple elegance into an inner feeling of comfort revealing intricacy. As in the puzzled world, the structure is simply connected through a central element stabilizing itself and complet when the table top is attached.

Stan haptics


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Sinus Tischbock

Das junge Berliner Unternehmen L&Z stellt Tischböcke her, die so einfach sind, dass man sich wundert, warum noch kein anderer drauf gekommen ist.
Wer also mal eine sexy Abwechslung zum Eiermann Gestell sucht, die zusätzlich stapelbar und schnell verstaubar ist, der ist hiermit gut bedient.
Aus eigener Erfahrung: Die Sinus Böcke und auch die dort erhältlichen Tischplatten sind alle Made in Germany und daher top-hochwertig verarbeitet.

L&Z wurde 2010 vom Produkt-Designer Daniel Lorch und Aidin Zimmermann gegründet und agiert als Marke im Office- und Wohnbereich.
Der Online-Shop: www.lorchzimmermann.com

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Museum auf Zeit/TEFAF Maastricht

Museum auf Zeit

Die TEFAF (18.-27. März) in Maastricht ist die Königin aller Kunst- und Antiquitätenmessen. Was hier zehn Tage lag präsentiert wird, gehört zum Besten was die Kunstgeschichte hervorgebracht hat. Entsprechend ergibt sich eine Atmosphäre, die ihres Gleichen sucht. Das Alles ist ein extremer Genuss für Augen, Herz und Verstand. Handtäschchen im Logo-Design gehen hier gar nicht, Hermés, Delvaux, Bottega gehören zum Code. Es wirkt ohnehin alles blass gegen das, was es zu sehen (und kaufen) gibt. Ich traf dort den Kunsthändler Ralph Wernicke aus Berlin:

Nikola: Gibt es auf der TEFAF einen Trend?

Ralph: Hier gibt es nur einen Trend und zwar den zur Qualität. Die Händler zeigen hier Spitzenqualität in ihrem jeweiligen Spezialgebiet. Es ist ein Fest fürs Auge und ein Museum auf Zeit. Dabei muss es sich nicht immer um Objekt im Miillionenbereich handeln. Es gibt auch in preiswerteren Regionen Entdeckungen zu machen wie z.B. frühe Delft Fayencen oder japanische Bronzen des 19./20. JH..

Nikola: Deine Highlights?

Ralph: Napoleonische Klapp-Stühle aus Stahl um 1800 bei Perrin, ein paar Porzellanhírsche, China 18. JH bei Cohen&Cohen, einen Elfenbein-Schwertgriff von Christoph Maucher bei Daniel Katz. An fast jedem Stand kann man außergewöhnliche Kunstwerke entdecken.

Nikola: Was zeichnet die Messe aus?

Ralph: Besondere Stärke der Messe ist das Angebot an Altmeistergemälden. ca. 70% der international jährlich zu Verfügung stehenden Spitzenqualität wird von den Händlern für Maastricht reserviert, das gilt auch für alle anderen Spezialgebiete. Die Messe ermöglicht Qualität, Zustand und Preise zu vergleichen. So.z.B. kann man wenn man sich für Bilder von Breughel interessiert immer 5 bis 6 verschieden Bilder finden und vergleichen, ebenso bei den Möbeln von Röntgen. Bei Preisen bis in die Millionenhöhe ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Ein Feuerwerk der Qualität.

Nikola: Warum Maastricht?

Ralph: Man möchte meinen die kleine Stadt Maastricht liegt “in the middle of nowhere”, was stimmt, zugleich aber auch in der Mitte eines Einzugsgebietes welches Deutschland Frankreich und die Benelux Länder umfasst. Alles Regionen mit einer langen Kunstsammeltradition. Keine Ablenkung wie in NY, man konzentriert sich auf das Wesentliche, das Beste.

Diesjähriger Star ist ein rares Gemälde aus dem Spätwerk von Rembrandt Harmensz van Rijn, das „Porträt eines Mannes” von 1658, es ist bei Otto Naumann New York, für 47 Millionen Dollar zu erwerben. Ein weiteres Highlight ist Renoires „Femme cueillant des Fleurs“ von 1874, es ist Camille, die jung verstorbene Frau Claude Monets in einem Blütenmeer, zu haben für 15 Mio. $, bei Dickinson aus London. Doch es will nicht enden, Bruegel bis Bacon, Lucian Freud (2,8 Mio. Brit. Pfund bei Daniel Blau, München) bis Lucio Fontana (Galerie Karsten Greve, Köln/Paris/St.Moritz), Schätzt über Schätze….
Was ich brauche: Meissener Großplastik, ein Geier modelliert von Kirchner und Kaendler ca. 1731. Bei Galerie Neuse für 2 Mio. Euro. / Eine weiter Plastik von Ginori, Doccia, ca 1760. Und da wäre noch der Sessel mit Eisenlehnen für Azucena von Gaccia Dominioni aus den 50ern und natürlich Riethfelds Drahtglas-Sideboard bei Galerie Fiedler.


mehr Bilder sind hier zu finden >>

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BUNGALOW LOVES JONATHAN ADLER

Jonathan Adler präsentiert bei bungalow.

Am Donnerstag, den 28. Oktober 2010 ab 19Uhr.

Vasen, Objekte, Kissen und Accessoires des bekannten New Yorker Interior Designers Jonathan Adler wollen bei einem Glas Cremant erobert werden.
Ausgesuchte Stücke, die nicht jeder hat. For a feeling of grooviness to your home.

Enjoy!

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ABC Chairs by Roeland Otten

Nun kann man sich auf seine vier Buschstaben setzen! Mit den 26 Stühlen von Roeland Otten lässt es sich in der Vorschule auf bestimmt besser lesen lernen.

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JEAN PAUL GAULTIER – Interior Design

Der berühmte französische Designer Jean Paul Gaultier hat zusammen mit dem Designermöbelhaus Roche Bobois seine erste Möbelkollektion entworfen und herausgebracht. Gaultier hatte schon immer ein Faibel für Designermöbel, so hat er z.B. seit je her seine eigenen Boutiquen dekoriert und vor einigen Monaten die Elle decor suite nach Gaultier Manier eingerichtet.

Das Resultat der Kollaboration mit Roche Bobois ist eine Kollektion bestehend aus einem transformierbaren Sofa, Sessel die stark an römische Streitwagen erinnern, einem Bett, einer Komode und einem Schränkchen bestehend aus gestapelten Koffern,  einem Spiegel, einer Fußmatte und vielen vielen Kissen. Mir persönlich gefällt der Schrank am besten.

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