architektur

Zurück in die Zukunft

John Lautner war wohl der bedeutendste zeitgenössische Architekt Amerikas: Seine Werke sind künstlerische Unikate und das besondere Gebäudedesign lebt von der Innenperspektive, die den Raum unendlich wirken lässt. Immer wieder dienten seine Häuser auch als Kulissen bekannter Filme, z. B. das “Googie”-Haus in Tarantinos “Pulp Fiction” das “Elrod House” im “James Bond- Diamantenfieber”, die “Malin Residence” in Brian De Palmas “Der Tod kommt zweimal” oder die “Schaffer Residence” in “A Single Man”.

Über mehr als 50 Jahre überraschte John Lautner mit neuartigen Bauten, wobei er immer seinem Credo von einer Symbiose aus Funktionalität und originellem Design treu blieb. Zahlreiche Auszeichnungen belegen seine Reputation als führender, oft unterschätzter Vertreter der Space-Age-Architektur.

Anlässlich seines “100. Geburtstages” letzten Jahres kam eine Dokumentation auf den Markt, die in einer Retrospektive durch das Leben und die Werke des Künstlers führt.
Für alle Liebhaber unglaublich schön anzuschauen.

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China-Transformer-Kid

Aus der Not eine Tugend machen!

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STACKABLE TABLE design by Lutz Rief

STAN HAPTICS is the design lab of STAN STUDIOS.
STAN HAPTICS offers a collection of new and innovative designs.
Twice a year, the lab releases a HAPTIC, inspired by the exchange between design, technology and art.
This year STAN HAPTICS is collaborating with the product designer Lutz Rief and we are happy to present the STAN 002 stackable table.

STAN 002
STACKABLE TABLE
design by Lutz Rief
Making simple elegance into an inner feeling of comfort revealing intricacy. As in the puzzled world, the structure is simply connected through a central element stabilizing itself and complet when the table top is attached.

Stan haptics


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Sinus Tischbock

Das junge Berliner Unternehmen L&Z stellt Tischböcke her, die so einfach sind, dass man sich wundert, warum noch kein anderer drauf gekommen ist.
Wer also mal eine sexy Abwechslung zum Eiermann Gestell sucht, die zusätzlich stapelbar und schnell verstaubar ist, der ist hiermit gut bedient.
Aus eigener Erfahrung: Die Sinus Böcke und auch die dort erhältlichen Tischplatten sind alle Made in Germany und daher top-hochwertig verarbeitet.

L&Z wurde 2010 vom Produkt-Designer Daniel Lorch und Aidin Zimmermann gegründet und agiert als Marke im Office- und Wohnbereich.
Der Online-Shop: www.lorchzimmermann.com

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Museum auf Zeit/TEFAF Maastricht

Museum auf Zeit

Die TEFAF (18.-27. März) in Maastricht ist die Königin aller Kunst- und Antiquitätenmessen. Was hier zehn Tage lag präsentiert wird, gehört zum Besten was die Kunstgeschichte hervorgebracht hat. Entsprechend ergibt sich eine Atmosphäre, die ihres Gleichen sucht. Das Alles ist ein extremer Genuss für Augen, Herz und Verstand. Handtäschchen im Logo-Design gehen hier gar nicht, Hermés, Delvaux, Bottega gehören zum Code. Es wirkt ohnehin alles blass gegen das, was es zu sehen (und kaufen) gibt. Ich traf dort den Kunsthändler Ralph Wernicke aus Berlin:

Nikola: Gibt es auf der TEFAF einen Trend?

Ralph: Hier gibt es nur einen Trend und zwar den zur Qualität. Die Händler zeigen hier Spitzenqualität in ihrem jeweiligen Spezialgebiet. Es ist ein Fest fürs Auge und ein Museum auf Zeit. Dabei muss es sich nicht immer um Objekt im Miillionenbereich handeln. Es gibt auch in preiswerteren Regionen Entdeckungen zu machen wie z.B. frühe Delft Fayencen oder japanische Bronzen des 19./20. JH..

Nikola: Deine Highlights?

Ralph: Napoleonische Klapp-Stühle aus Stahl um 1800 bei Perrin, ein paar Porzellanhírsche, China 18. JH bei Cohen&Cohen, einen Elfenbein-Schwertgriff von Christoph Maucher bei Daniel Katz. An fast jedem Stand kann man außergewöhnliche Kunstwerke entdecken.

Nikola: Was zeichnet die Messe aus?

Ralph: Besondere Stärke der Messe ist das Angebot an Altmeistergemälden. ca. 70% der international jährlich zu Verfügung stehenden Spitzenqualität wird von den Händlern für Maastricht reserviert, das gilt auch für alle anderen Spezialgebiete. Die Messe ermöglicht Qualität, Zustand und Preise zu vergleichen. So.z.B. kann man wenn man sich für Bilder von Breughel interessiert immer 5 bis 6 verschieden Bilder finden und vergleichen, ebenso bei den Möbeln von Röntgen. Bei Preisen bis in die Millionenhöhe ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Ein Feuerwerk der Qualität.

Nikola: Warum Maastricht?

Ralph: Man möchte meinen die kleine Stadt Maastricht liegt “in the middle of nowhere”, was stimmt, zugleich aber auch in der Mitte eines Einzugsgebietes welches Deutschland Frankreich und die Benelux Länder umfasst. Alles Regionen mit einer langen Kunstsammeltradition. Keine Ablenkung wie in NY, man konzentriert sich auf das Wesentliche, das Beste.

Diesjähriger Star ist ein rares Gemälde aus dem Spätwerk von Rembrandt Harmensz van Rijn, das „Porträt eines Mannes” von 1658, es ist bei Otto Naumann New York, für 47 Millionen Dollar zu erwerben. Ein weiteres Highlight ist Renoires „Femme cueillant des Fleurs“ von 1874, es ist Camille, die jung verstorbene Frau Claude Monets in einem Blütenmeer, zu haben für 15 Mio. $, bei Dickinson aus London. Doch es will nicht enden, Bruegel bis Bacon, Lucian Freud (2,8 Mio. Brit. Pfund bei Daniel Blau, München) bis Lucio Fontana (Galerie Karsten Greve, Köln/Paris/St.Moritz), Schätzt über Schätze….
Was ich brauche: Meissener Großplastik, ein Geier modelliert von Kirchner und Kaendler ca. 1731. Bei Galerie Neuse für 2 Mio. Euro. / Eine weiter Plastik von Ginori, Doccia, ca 1760. Und da wäre noch der Sessel mit Eisenlehnen für Azucena von Gaccia Dominioni aus den 50ern und natürlich Riethfelds Drahtglas-Sideboard bei Galerie Fiedler.


mehr Bilder sind hier zu finden >>

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JULIUS SHULMAN

Zu einer der berühmtesten Architekturfotografien des letzten Jahrhunderts gehört das Schwarz-Weiß-Foto “Case Study House No. 22″, das1960 von Julius Shulman aufgenommen wurde.
Es zeigt ein hell erleuchtetes, scheinbar schwebendes Glashaus dem das abendlich beleuchtete Los Angeles zu Füßen liegt.

Julius Shulman wurde am 10. Oktober 1910 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren.
Nach mehreren Studienjahren, aber ohne Abschluss, lud ihn ein Assistent des Architekten Richard Neutra zur Besichtigung des gerade vollendeten Hauses “Kun No.1″ ein.
Der damals 26 Jahre alte Shulman nahm seine Kamera mit und fotografierte das Haus. Als Neutra die Bilder sah, war er derart begeistert, dass er Shulman bat, weitere seiner Bauten abzulichten.
Binnen weniger Jahre avancierte Julius Shulman zu einem der wichtigsten Architekturfotografen Amerikas.
Er arbeitete für Architektengrößen wie Mies van der Rohe, Frank Lloyd Wright, Frank O. Gehry und Oscar Niemeyer sowie für zahlreiche Vertreter des sogenannten “California Modernism” wie Richard Neutra, Rudolf Schindler, Craig Ellwood, Albert Frey oder Pierre Koenig.
Seine große Zeit erlebte Shulman in den fünfziger und sechziger Jahren.

Architekturfotografie als eine Form der sachlichen Dokumentation von Gebäuden war Julius Shulman zu wenig.
Er legte größten Wert auf die Inszenierung seiner Fotos. Gezielt setzte er Accessoires, Möbel, Menschen, Autos oder die Umgebung der Häuser ein, um die gewünschte Stimmung zu erzeugen.
Diese bewegt sich zwischen Fiktion und Wirklichkeit und führte immer wieder dazu, dass seine Aufnahmen mit Filmkulissen verglichen wurden.

Zum 100. Geburtstag von Julius Shulman würdigen aktuell zwei Ausstellungen sein umfangreiches Werk:
Zephyr – Raum für Fotografie zeigt in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen “Cool and Hot”, Fotografien von Juiles Shulmann 17.10.2010 – 27.02.2011 www.zephyr-mannheim.de
Das Palm Springs Art Museum zeigt unter dem Titel “Steel and Shade: The Architecture of Donald Wexler” zahlreiche Fotografien von Julius Shulman 29.01.2011 – 29.05.2011 www.ps-museum.org

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PANTONE HOTEL IN BRÜSSEL

Wer sich gerade nicht für eine passende Farbe entscheiden kann, hat nun die Möglichkeit  im ersten Pantone Hotel weltweit in Brüssel eine Nacht darüber zu schlafen. Das Hotel dient dem Gast neben der Übernachtungsmöglichkeit zusätzlich als Farbfächer. Denn jede Etage hat sein eigenes Farbschema. In den einzelnen Zimmern sind Wände und Bettwäsche ganz in Weiß gehalten um den gezielt ausgewählten, farbigen Akzenten einen neutralen Hintergrund zu bieten. Auf Anfrage stehen allen Gästen auch Pantone-Farbexperten zur Verfügung um in Sachen Farbpsychologie umfangreiche Informationen bereit zu stellen. Und wer hier immer noch nicht genug Inspiration erhalten hat, kann seinen Aufenthalt im Souvenir-Shop des Hotels abrunden, in dem verschieden Pantone-inspirierte Produkte käuflich zu erwerben sind.

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FILIP DUJARDIN – abgefahrene Gebäude

Der Belgische Fotograf Filip Dujardin arbeitet bei seiner großartigen Fotoreihe “fiction”  mit seiner speziellen copy & paste Photoshop-Methode. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Realität und Fantasie. Die mit Photoshop manipulierten Objekte sehen so real aus, dass man sie für echt hält. Andere Fotos dieser Strecke zeigen Rückansichten verschiedener Häuser, deren Fassaden so abstrakt wirken, dass man diese für irreal hält.

Auf der Homepage des Fotografen sind noch zahlreiche weitere Projekte zu sehen, die äußerst spannend sind. Mein liebstes Bild ist das unterste in diesem Beitrag.

Viel Spaß!

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Maison Martin Margiela Suite

Zum 10. Geburtstages des Hotels Sources de Caudalie nahe Bordeaux, gestaltete Martin Margiela die Suite L`ile aux Oiseaux  frei in seinem typischen Style.

Ab 650 EUR die Nacht bekommt man eine Maison Martin Margiela Überraschung dazu …

also,ab nach Bordeaux!

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Das Gallery House

Gallery House – das Projekt der amerikanischen Architektengruppe Ogrydziak/ Prillinger Architects hat eine völlig neue Typologie des Wohnens geschaffen – eine Kombination aus Kunst- und Wohnraum. Die auffällige Fassade des Hauses soll laut Ogrydziak und Prillinger, die Strukturen und Formen der Bäume des benachbarten Parks darstellen.

Das in San Francisco stehende Haus dient als halböffentliche Kunstgalerie und als Wohnraum für zwei berühmte Kunstsammler, die ausschließlich Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen sammeln. Im Erdgeschoss des Hauses ist der Ausstellungsraum, in dem überwiegend Kunstwerke aus der Sammlung der Besitzer, aber auch von deren Freunden zu sehen sind. Über eine massive Stahlbox, in der sich die Treppe zu den oberen Stockwerken befindet, wird man in den Wohnbereich geführt. Der Wohnbereich sticht durch das puristische Design ins Auge, aber auch durch die Kunst, die sich durch das ganze Haus zieht. Abgerundet wird das Ganze durch das auf der  Dachterrasse befindliche Sammelsurium von Skulpturen. Ein Blick auf die Hompage von Ogrydziak/ Prillinger Architects lohnt, um weitere ähnliche Projekte zu besichtigen.

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