Jakob Wessinger (geboren 1980) und Yuan Peng (geboren 1979 in Shanghai) studierten Kommunikations-Design mit Schwerpunkt »Editorial Design« an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, wo sie 2008 ihr Diplom erhielten. Im selben Jahr gründeten sie die Agentur »Wessinger und Peng«, die sich vor allem mit Kunden aus dem Kulturbereich einen Namen gemacht hat. So arbeiten Wessinger und Peng unter anderem regelmäßig für die Staatsoper Stuttgart oder das IFA-Institut und gestalten zudem SuR (KulturPolitik für Stuttgart und Region)
Der österreichische Künstler Johannes Langeder macht mit einem lustigen und interessanten Projekt auf sich aufmerksam.
Johannes Langeder, welcher bis 2008 an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz studierte, erfüllte sich den Traum eines eigenen Porsches. Und wie!
Er baute sich seinen Porsche einfach selbst.
Der Ferdinand GT3 RS ist mit bestimmter Sicherheit der langsamste Porsche überhaupt. Dafür ist er aber wohl auch der leichteste und mit seiner goldenen Folienbeschichtung ein echter Hingucker.
Der Verbrauch des Autos muss aber eher in Schweiß berechnet werden.
Brigitte Kowanz
»Now i See«
Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (MUMOK)
25.06.2010–03.10.2010
Auf nach Wien. Es eilt!
Das Mumok in Wien zeigt nur noch bis Mitte Oktober Werke von Brigitte Kowanz und diese zu sehen ist allein die Reise wert.
Brigitte Kowanz zählt zu den international erfolgreichsten Künstlerinnen in Österreich, die das MUMOK in einer Serie von Retrospektiven zeigt.
Empfangen wird der Besucher von einem vollständig verspiegelten Raum, in dem die Exponate ausgestellt sind.
Während schon der Raum an sich das Spiel zwischen Realität und Täuschung provoziert, wird dieser Eindruck durch Kowanzs Lichtarbeiten noch um ein vielfaches verstärkt. Kunstwerke vertausendfachen sich, lösen sich auf und setzen sich neu zusammen. Dem Besucher ist es nicht möglich, den Spiegelungen zu entfliehen. Er verschmilzt mit der Schau.
Licht wird zu Zeichen und Sprache – Sprache zu Licht und Reflexion.
Spiegelungen werden zu neuen Bildern, die das Auge individuell entdeckt und wahrnimmt.
Charlotte Perriand (1903 –1999), eine der innovativsten Innenarchitektinnen und Möbelentwerferinnen des 20. Jahrhunderts, strebte nicht nur eine Veränderung der Formen an, sondern zugleich die Verbesserung sozialer Bedingungen…
So jedenfalls wird sie im Museum für Gestaltung Zürich beschrieben. Und das Museum irrt nicht. Das Museum für Gestaltung Zürich zeigt noch bis zum 24.10.2010 in beeindruckender Vielfalt Arbeiten aus Charlotte Perriands künstlerischem Leben.
Der Rundgang beginnt mit einfachen Fundstücken vom Strand oder Schrottplatz, die dann in Paris fotografiert (oft zusammen mit pierre jeanneret) zu außergewöhnlich fremd und bizarr wirkenden Bildern werden. Im weiteren Verlauf sind Möbelstücke zu sehen, die sie zum größten Teil zusammen mit Le Corbusier entworfen hat. Die Ausstellung endet mit verschiedensten, oft politischen Collagen und Fotografien. Jede ihrer unterschiedlichen künstlerischen Bereiche besticht durch eigene Reize. Einen Höhepunkt der Ausstellung stellen die riesigen Collagen dar.
Ein Besuch in Zürich lohnt sich also. Buchliebhabern ist auch der Museumshop zu empfehlen, wo feine Bücher mit strenger Schweizer Typografie zu entdecken sind.